In Kroatien wurde Karl dazu verdonnert einen Notfallplan zu erstellen. Wie eine Hummel summte er durch die ganze Tauchbasis und sammelte brav alle nötigen (und nicht nötigen) Telefonnummern und überprüfte die gesamte Notfallausrüstung. Die Erstellung eines solchen Planes artet leicht in Stress aus. Da unser Karlchen versucht Stress weitestgehend zu vermeiden dauerte die gesamte Planerstellung eine Woche (Ein anderer schafft es in 1-2 Stunden ohne Stress). Bei einer Bootsausfahrt wurde er dazu aufgefordert festzustellen, ob alle Bestandteile des Notfallplans auf dem Boot zu finden sind.
Auf die Frage, wie er denn Hilfe holen wolle, antwortete Karl: "Mit dem Handy natürlich!" Er hatte aber keins dabei. Nach kurzer Befragung der anderen Mittaucher, stellte sich heraus dass auch keiner von ihnen ein Handy dabei hatte. Natürlich hatte er auch für diesen Fall vorgesorgt. Er informierte sich beim Kapitän wie die Notfallfrequenz beim Funkgerät sei. Da lachten schon alle, weil da wo eigentlich das Funkgerät sein sollte ragten nur noch Kabel heraus. Außerdem hatte er obendrein auch den Notfallkoffer an der Basis vergessen.
Am Urlaubsende schaffte er es dann doch noch einen absolut wasserdichten Notfallplan zu erstellen.
Zum Glück gab es in der Woche keinen Notfall, bis auf diverse Ausfälle die von Flüssigkeitsüberschuss herrührten (Pelinkovak).
Tja Karl mit diesem tollen "Notfallhandy" wäre das nicht passiert.
