Am Anfang entstand das Universum, die Galaxien, Sterne und unsere schöne Erde. Darauf entstanden die Meere, die Tiere, die Menschen und kurz darauf traten auch schon die ersten Taucher auf. Diese Taucher erschienen immer mehr und mehr auf dieser Welt, unter anderem auch im Passauer Land.
Dazu gibt es eine kleine Geschichte, diese handelt von fünf furchtlosen Burschen die aus dem Raum Niederbayern sind.
Alles nahm seinen Lauf auf einer feuchtfröhlichen Geburtstagsparty am Arsch der Welt (Anm. d. Red.: Unterhörbach). Nach ein paar hochprozentigen Getränken und sehr geistreichen Unterhaltungen mit unserem Freund, dem Fredl, wurde unser Interesse für das Tauchen geweckt.
Kurze Zeit später organisierte Fredl ein Schnuppertauchen im Hallenbad in Ruhstorf mit Armin Leeb und Judith Lange von Pritz Tauchsport. Überraschenderweise hatte ein jeder von uns ein gewisses Naturtalent für das Tauchen, weil es gleich auf Anhieb relativ gut klappte. Angespornt von unserem Erfolg beschlossen wir uns für einen Tauchkurs anzumelden, in ein oder zwei Jahren vielleicht.
Ein großer Schicksalschlag trat aber durch den Gastheizungsbauer von der Fa. Nothaft ein. Dieser Karl war von Muiners Schnuppertauchausführungen so begeistert, dass er ebenfalls das Tauchen anfangen wollte. Aus diesem Grund meldeten wir uns 14 Tage später zu einem Tauchkurs an.
Die Ausbildung wurde auf anraten vom Fredl und dem tollen Schnuppertauchen natürlich bei Pritz Tauchsport begonnen. Diese Ausbildung bestand aus ein paar sehr schwierigen Theorie- und Praxisstunden. Die Praxiseinheiten wurden im Hallenbad von Ruhstorf und einmal im Naturweiher vom Jörg abgehalten. Unter schwierigsten und tiefsten Unterwasserbedingungen erlernten wir die nötigsten und überlebenswichtigsten Fähigkeiten die zum Tauchen benötigt werden.
Die endgültige Tauchtaufe erhielten wir aber in einer Spezialurlaubswoche in Kroatien.
Der Tag X war gekommen, die Fahrt nach Kroatien stand bevor. Wir trafen uns mit Armin in Passau vor der Tauchschule, mit der richtigen Einstimmung auf den Urlaub. Wir feierten die Nacht davor beim ASV in Ortenburg noch bei einer Party mit. Der Karl nahm da schon ein Spezialmedikament für seinen Mittelohrentzündung ein, Antibiotika mit Bier. Beim Beladen des Tauchschulbusses machten wir auch gleich Bekanntschaft mit anderen Tauchern die auch mitfuhren, Isa und Rekerl. Muiner hat auch gleich einen guten Eindruck bei Isa hinterlassen (Volvic).Voller guter Laune und einem Kasten Bier im Gepäck brachen wir auf und nach 7 Stunden Fahrt und einem leeren Kasten Bier kamen wir in Rovinj an. Nach einer kleinen Mütze(Ex-Käpi) voll schlaf und einem guten Frühstück fuhren wir zur Tauchbasis KPA.
Der erste Tag war gleich vollgepackt mit zahlreichen Übungen und Einweisungen für den Tauchbetrieb auf einer Tauchbasis. Es wurden auch gleich zahlreiche Tauchübungen und ein Leistungstest abgehalten. Wir sollten gleich mal locker um die halbe Bucht rum schwimmen. Leider gab es dabei gleich zwei ausfälle. Isa und Cusang konnten trotz ihres hohen Fitnesstandes nicht ganz mit den andern mithalten und mussten vorzeitig abbrechen.
Bei unserem Glück erfuhren wir noch, dass unser Tauchguru an diesem ersten Tag in Kroatien auch noch Geburtstag hatte. Diese wurde am Abend auch gleich als Grund für eine ausschweifende Party genutzt. Am nächsten Tag zeigten sich dann auch promt die ersten Ausfälle, die nicht mehr zum Tauchen fähig waren.
Die Truppe wurde am Donnerstag Nacht um weitere Personen erweitert. Ab Freitag waren wir dann in voller Mannschaftsstärke vertreten.
Die Unerschrockenen Karl, Cusang, Muiner, Fredl, Johnny und die anderen Armin, Isa, Rekerl, Robert, Roland, Toni, Heidi, Christian, Rainer, Jörg, Karin und Andre´ .Nach diesem einwöchigen Abenteuer mit unzähligen Tauchgängen und härtesten Prüfungen unter- wie auch überwasser, hatten wir es geschafft. Am letzten Abend beim Chef, unser Stammlokal in Rovinj neben der Kpa, gab es noch eine Kroatische Köstlichkeit. Eine Pfanne mit Kartoffeln, Fleisch, Hühnchen, Bratwürstel und viel, viel Knoblauch. Nach dem deftigen Essen und ein paar Pelinkovatz (Diesel) zur Verdauung war es dann endlich soweit. Armin erhob sich und hat uns gebetet vorzutreten. Wir bekamen die heißbegehrte Urkunde für den CMAS Einstern (Bronze) überreicht. Dies wurde noch ausgiebig gefeiert, mit unzähligen Dieseln und was die Theke sonst noch so alles hergab bis Mitternacht. Danach beschlossen noch einige in die Disco im Hotelkeller zu gehen. Diese Nacht in der Disco ging dann in die Geschichte ein, wir übernahmen sie und Rockten bis in die Frühe. Nach einer äußerst kurzen Nacht hieß es noch die ganze Tauchausrüstung zu verstauen und sich abreisefertig zu machen. Selbstverständlich wurden nur die härtesten als Fahrer ausgewählt, die am längsten in der Disco ausgehalten haben, Robert und Roland. Nach dieser Woche war uns klar, dass wir diesen Sport noch länger ausüben wollen. Aus dieser Überlegung heraus beschlossen wir uns ein Logo zuzulegen, und dann nach stunden langen Brainstorming war es vollbracht .Die Geburtsstunde der jetzt schon Legendären und berüchtigten DIVERS war gekommen. Und solange noch mindestens ein bar Druck in der Flasche ist tauchen sie weiter.
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